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Sänk juh for träwelling wiss Günther Oettinger

2010/01/26

Der „Sprachpanscher des Jahres 2006“ Günther Oettinger verbreitete ja schon öfter seine Ansichten wie „Englisch wird die Arbeitssprache. Deutsch bleibt die Sprache der Familie und der Freizeit, die Sprache, in der man Privates liest“ und ist der Meinung, dass jeder, ja wirklich jeder „Englisch verstehen und Englisch sprechen können muss“ (ok, gerade als EU-Komissar könnte das vielleicht ja recht sinnvoll sein). Und er war auch stets der Ansicht, dass sein Englisch „ganz in Ordnung“ und er „in Englisch, was das Gespräch angeht, sehr sicher“ sei. Nun, davon kann man sich jetzt auch selbst überzeugen:

http://www.youtube.com/watch?v=OXPPu418C78

Im Vergleich dazu wirkt „Westerwave“ ja fast wie ein Muttersprachler:

http://www.youtube.com/watch?v=lLYGPWQ0VjY

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4 Kommentare

  1. Einfach nur genial :-)


  2. Okee, die Jungs sinn nich fit (fehlt Übung), haben beide ’n „leichten Akzent“ – trotzdem find‘ ich’s passabel und akzeptabel (!) – und die Forderung von Oettinger weitgehenst erfüllt.

    Beste Grüße


  3. Ach findest du?

    Oettingers Aussprache von Wörtern wie [extern] psychology („psücholotschi“ mit gesprochenem „p“ und deutschem „ch“), [extern] initiative („inischieitif“ mit Betonung auf „ei“), [extern] quite („kwitt“ wie in „to quit“), [extern] lowered („lauerd“), [extern] purpose („pörpous“ mit Betonung auf „ous“), [extern] justifiable („tschastifibl“), [extern] capable („capeibl“), [extern] subsidies („sabsideis“) und [extern] policies („poliseis“) klingt so, als hätte er diese zwar vielleicht schon einmal gelesen – aber definitiv noch nie gehört. Tatsächlich zeigt sich in dem Vortrag, dass der künftige EU-Kommissar für Energiefragen, nicht einmal die Wörter „Energy“ und „Europe“ richtig aussprechen kann. Bei anderen scheint der Schwabe die richtige Aussprache zwar zu kennen, die ihm offenbar ungewohnten Lautkombination aber nicht über die Lippen zu bringen – und so wird aus „citizen“ ein „sitifn“.
    (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31970/1.html)


    • Sry, dat englisch iss halt, wie ich schrob, mit „leichtem Akzent“. Ich habe ein halbes Lebenlang mit Ausländern verschiedenster Herkunft geschäftlich zu tun gehabt – wenn Spanier, Italiener unn v. a. Franzosen „englisch“ reden, dann wird’s really funny! Gib‘ dem Ötzi Ötti noch ’n bisschen Übung zu, dann singt der mit dem Guy d’Eau „Auld lang syne“ mit stiff upper lip *lol*

      Beste Grüße

      PS.: Ich find’s okee, dass Du die unbefriedigenden Fremdsprachen-Kenntnisse des politischen Elitariats thematisierst!



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