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Die Springer-Presse im Oktober 2009: Presserat, SPD und Sarrazin

2009/10/08

BILDBlog zeigt, womit sich der Deutsche Presserat im Jahr 2008 bei der Bild beschäftigt hat – wie zu erwarten wieder jedesmal ohne faktische Konsequenzen. So geht es z.B. um einen Versuch, eine der wutschnaubenden Hasstiraden von Franz Josef Wagner zu verstehen.

Die NachDenkSeiten veranschaulichen, wie die Springer-Presse und außerdem Spiegel und Süddeutsche versuchen, die SPD auf den „rechten Weg“ zu trimmen. So warnt Steinmeier in der Springer-Presse davor, sich nur um soziale Gerechtigkeit, also um die sozial Schwachen, um die „Resignierten und Abgehängten“, zu kümmern. Die SPD würde dann absinken zur „Klientelpartei“. Ein toller „Oppositionsführer“, nicht wahr …?

Besonders ekelhaft aber sind Versuche der Bild (kuckt euch mal den Artikel bis zum Ende an – der beginnt harmlos/ sich kritisch-ausgewogen gebend, um dann richtig loszulegen), aus den widerlichen Lügen des Thilo Sarrazin „lang geschönte Wahrheiten“ zu machen, die Sarrazin endlich „offen ausspreche“ (was auch 87% von 34.000 Teilnehmern einer Bild.de-Umfrage glauben). Da dürfen dann auch mal prominente Botschafter der Versöhnung wie Arnulf Baring, Hendryk M. Broder oder Ralph Giordano gegen „Zuwanderer aus der Türkei und dem arabischen Raum“, die „politische Korrektheit“, die „Gutmenschen“, „Multikulti-Illusionisten“ oder „Umarmer vom Dienst, Sozialromantiker und Beschwichtigungsapostel“ ätzen.

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