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Für mehr Online-Angebote von ARD und ZDF

2009/07/13

Die Privatwirtschaft hat mit dem Rundfunksänderungsstaatsvertrag durchgesetzt, dass die öffentlich-rechtlichen Sender weniger Informationen für kürzere Zeit ins Netz stellen dürfen. Weil die privaten Verleger und Sender qualitativ nicht mithalten können, dürfen etwa ARD oder ZDF Inhalte nur noch für 7 Tage und nur noch solche mit „unmittelbarem Sendungsbezug“ online stellen. Die finanziellen Interessen einiger weniger Konzernen gelten mehr als die Informationsfreiheit der Bürger.

Nun gibt es aber (im Rahmen eines Prüfungsverfahrens für mögliche Angebote, dem sogenannten Drei-Stufen-Test) die Möglichkeit, Meinungen und Wünsche aus Sicht der Nutzer – auch mittels einer einfachen E-Mail – einzubringen. Netzpolitik.org erklärt, wie das geht, an wen man sich wenden muss und gibt ein paar Anregungen für mögliche Forderungen, nämlich:

Freie Lizenzen für freie Inhalte!
Offene Formate für freie Inhalte!
Öffnet die Archive!
Der Sendebezug muss weg!

Also dann, wie Markus von Netzpolitik schreibt:

„Wäre doch gelacht, wenn man aus dem Netz nicht mehr Stellungnahmen bekommen könnte, als die wenigen, aber sehr einflussreichen Verleger-Lobbys und ihre Mitgliedsunternehmen zustande bekommen.“

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